Die Pandemie bleibt eine große Herausforderung

08.11.2020


Die Corona-Krise greift in unseren Alltag ein. Sie beeinträchtigt unser gesellschaftliches, kulturelles und wirtschaftliches Miteinander.

Seit Ende September ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus bundesweit und in Baden-Württemberg sehr stark angestiegen. Das Infektionsgeschehen hat eine Dynamik entwickelt, die die erste Infektionswelle in diesem Frühjahr längst weit übertrifft.

Der CDU-Landtagskandidat Ansgar Mayr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mehr Infektionen nach einigen weiteren Tagen immer auch mehr schwere Krankheitsverläufe und im Anschluss daran leider auch deutlich mehr Todesfälle bedeuten. Entsprechend dieser direkten Korrelation steige die Zahl der Corona-Patienten, die intensivmedizinische Hilfe benötigen, ebenfalls steil an, so Mayr. Er verweist dabei auch auf Intensivmediziner, die eindringlich vor einer Überforderung der Kapazitäten warnen. „Die Schließung von Notaufnahmen wie zeitweise in den Niederlanden oder die ärztliche Entscheidung darüber, welcher Patient überhaupt noch eine Behandlung bekommt, wollten und wollen wir in Deutschland dringend vermeiden,“ begründet Ansgar Mayr die getroffenen Maßnahmen.

Mayr habe großes Verständnis für die Kritik daran, dass die Beschränkungen viele Unternehmen, Kulturschaffende und Vereine erneut hart treffen. Wie viele habe er ebenfalls darauf gehofft, dass eine so massive zweite Welle erspart bleibe. „Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass es Politik, Experten und Medien nicht gut genug gelungen ist, die Menschen in Deutschland zu freiwilligen Maßnahmen zu motivieren, um die zum Herbst einsetzende starke Dynamik der Pandemieentwicklung zu bremsen,“ sagte Ansgar Mayr.

Der CDU-Landtagskandidat begrüßt es, dass die betroffenen Unternehmen als Ausgleich eine Kostenpauschale von bis zu 75 Prozent des Referenzumsatzes bekommen sollen. Dass die Gemeinschaft solidarisch für die Ausfälle einstehe sei für ihn eine Frage der Fairness und der gemeinsamen Verantwortung, schließlich profitiere die Gemeinschaft davon, dass einzelne Branchen ihre Geschäftstätigkeit unterbrechen.

„Wichtig ist aber auch, dass jetzt alle zusammenhalten. Nur gemeinsam und mit viel Disziplin kommen wir glimpflich aus der Krise. Leugnen und verharmlosen helfen uns nicht weiter,“ so Ansgar Mayr abschließend.